Die Angst vor dem Unbekannten

the weeks go running and hiding

days are going slippy and sliding

moments leave quicker everytime they come

Langsam wird es ernst. Ich meine, bereits in meinem letzten Blogpost habe ich das selbe Thema angesprochen, doch nun ist es wirklich bald so weit. Ich sitze auf dem gemütlichen Sofa in unserem Wohnzimmer und  höre die Stimmen meiner Familie. Stimmen, die ich mein ganzes Leben kenne – in einer Sprache, in der es kein Problem ist, sie zu verstehen.

Doch wenn ich daran denke, wie mein Leben in exakt drei Wochen aussehen wird, beginnt mein Herz schneller zu schlagen. Ja, die Nervosität steigt. Einerseits kann ich es kaum erwarten in einem fremden Land, einer komplett anderen Kultur und Familie zu leben, aber auf der anderen Seite…Ich bin ehrlich, auch Angst gehört zu meinen derzeitigen Gefühlen.

Nachdem wir in der heutigen Spanischstunde ein kurzes Video angesehen haben und ich zugeben muss, dass ich kein einziges Wort verstanden habe, hat sich die Angst noch tiefer in mein Gehirn und Herz verankert. Das einzige, dass ich mir dachte: „Warum tu ich mir das eigentlich alles an?“ Ja, das frage ich mich noch immer…

 

 

 

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71 days left

Der Blogtitel sagt wohl alles: nur noch 71 Tage.

Toledo 1

Und der große Moment kommt näher und näher…Du wirst dich vielleicht wundern worum es überhaupt geht. Naja, in weniger als 71 Tagen werde ich ganz alleine für 2 Monate ein Praktikum in Spanien absolvieren. Jetzt, wo es schön langsam aber sicher ernst wird steigt natürlich die Nervosität aber gleichzeitig auch die Vorfreude auf diesen Moment.

Werden meine bisherigen Spanischkenntnisse ausreichen, um mich mit meiner Gastfamilie verständigen zu können? Was, wenn ich mich mit den Personen dort nicht verstehe? Werde ich Heimweh haben und wenn ja, dieses überwinden können? Fragen über Fragen, die sich jetzt nur sehr schwer beantworten lassen.

Dennoch bin ich froh, diese Erfahrung machen zu dürfen. Es war schließlich auch nicht einfach so etwas zu planen. Angefangen mit der Suche des Ortes und des Praktikumplatzes, bis hin zur Bewerbung um Fördermittel und tausenden E-Mails. Die letzte Zeit WAR anstrengend. Mittlerweile fühle ich mich schon erleichtert, wenn ich abends nach Hause komme und keine Arbeit bezüglich dieses Praktikums ansteht.

Doch letzte Woche bin ich endlich am Punkt angelangt wo ich einfach gedacht habe „YESS!“. In meinem E-Mailpostfach befand sich eine nette Nachricht meiner zukünftigen Gastmutter mit Bildern und jeder Menge an netten Worten.

Während dieses Praktikum möchte ich liebend gern meine Erfahrungen mit dir hier teilen und dir die Möglichkeit geben, dich ein klein wenig in meine Lage hineinzuversetzen.

Das war’s dann mal für’s Erste und ich sage

¡Adiós y hasta pronto!